Von mutigen Kämpferinnen und engagierten Politikerinnen 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland

05.02.2019

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19:30

Ein Vortrag von Dr. Regine Birkmeyer, M.A. (Historikerin): „Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ lautete das energische Motto der deutschen Frauenbewegung zum Internationalen Frauentag am 8. März 1914 – Jahrzehnte des politischen Kampfes lagen da schon hinter den Aktiven, wie beispielsweise Anita Augspurg oder Klara Zetkin, doch fast fünf Jahre und einen Weltkrieg sollte es noch dauern, bis die Forderung erfüllt und Frauen das Wahlrecht zugestanden wurde. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung von den Anfängen der Frauenbewegung in Deutschland unter den Bedingungen des Kaiserreichs mit einem „Politikverbot“ für Frauen über die Revolution von 1918 hin zum Gesetz für das allgemeine Wahlrecht (also auch für Frauen) im November desselben Jahres. Umworben nunmehr von den Kandidaten (und Kandidatinnen!) aller Parteien, konnten sie im Januar 1919 zum ersten Mal an die Urne gehen – und selbst gewählt werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es das Verdienst der „Mütter des Grundgesetzes“, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in die Verfassung aufgenommen wurde. Bis heute engagieren sich Frauen und Männer auf diesem Weg zur Gleichberechtigung und um dem Verfassungstext auch eine Alltagsrealität zu verschaffen. Der Vortrag fragt nach den Persönlichkeiten, die den Mut hatten, in die Männerdomäne Politik eine Bresche zu schlagen und für die politische Teilhabe zu kämpfen, nach ihren Themen, ihren Möglichkeiten und Rahmenbedingungen, die ihnen nun diese erste deutsche Republik bis zu ihrem Niedergang und darüber hinaus bot. Kooperation mit der Frauenbeauftragten der Stadt Schwäbisch Gmünd

Art/Format:
Vortrag

Veranstaltungsort:
VHS
Münsterplatz 15
73525 Schwäbisch Gmünd

Institution/Veranstalter:
Gmünder Volkshochschule
www.gmuender-vhs.de/index.php?id=43&kathaupt=11&knr=I102107&kursname=100+Jahre+Frauenwahlrecht+in+Deutschland

Ansprechperson:

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