Mütter des Grundgesetzes

17.01.2019 – 08.02.2019

|

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Mit der klaren Formulierung des Artikels 3 Absatz 2 hat das Grundgesetz 1949 Maßstäbe gesetzt. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen allerdings heftige Diskussionen voraus. Im Parlamentarischen Rat, der dieses Grundgesetz vorbereitet und beschlossen hat, waren - 30 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen in Deutschland - nur vier Frauen vertreten. Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel sind diese vier "Mütter des Grundgesetzes". Ohne ihr Engagement hätte es Artikel 3 in dieser Form nicht gegeben! Die Ausstellung würdigt das politische Engagement, das die vier politischen Weggefährtinnen in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben und stellt es anläßlich "100 Jahre Frauenwahlrecht" in den Kontext der Wegbereiterinnen, die für das allgemeine Wahlrecht für Frauen kämpften. Öffnungszeiten: täglich 09:00 - 19:00 Uhr (außer an Sonn- und Feiertagen)

Art/Format:
Ausstellung

Veranstaltungsort:
Haus der Katholischen Kirche
Königstraße 7
70173 Stuttgart

Institution/Veranstalter:
Katholische Erwachsenenbildung Stuttgart
www.kbw-stuttgart.de/veranstaltungen/170119-muetter-des-grundgesetzes-/

Ansprechperson: