„Erobert das Stimmrecht, meine Schwestern“ Lesung aus Texten von Aktivistinnen der Frauenbewegung

06.11.2018

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19:30

„Für mich liegt der Anfang alles wahrhaften Fortschritts auf dem Gebiet der Frauenfrage im Stimmrecht der Frauen. Die Gesetze, bei denen sie am meisten interessiert sind, sind gegen sie, weil ohne sie.“ Hedwig Dohm, 1873. In der Lesung werden verschiedene Texte zum Kampf um das Frauenwahlrecht vorgetragen. Beginnend in den späten Jahren des 19. Jahrhunderts bis in die Weimarer Republik hinein wird der Weg zum Frauenwahlrecht episodenhaft dargestellt und historisch eingeordnet. Die Texte stammen unter anderem von Helene Lange, Clara Zetkin und Anita Augspurg. Sophie Melbinger - Schauspielerin, studierte am Mozarteum in Salzburg. Bereits während ihrer Ausbildung spielte sie am Landestheater Salzburg, am Residenztheater in München und an den Landungsbrücken in Frankfurt. In der Spielzeit 2016/17 gastierte sie am Theater Heidelberg und ist seit der Spielzeit 2017/18 Mitglied des Heidelberger Ensembles. Moderation: PD Dr. Friederike Reents - Hochschuldozentin der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg und Leiterin des Projektes „Ästhetik der Entgrenzung und Reduktion in der Gegenwartslyrik“ in dem DFG-Forschungskolleg „Lyrik in Transition“ an der Universität Trier.

Art/Format:
Sonstiges

Veranstaltungsort:
Hörsaal des Musikwissenschaftlichen Seminars
Augustinergasse 7
69117 Heidelberg

Institution/Veranstalter:
Gleichstellungsbeauftragte der Universität Heidelberg
www.uni-heidelberg.de/gleichstellungsbeauftragte/gleichstellung/100_Jahre_Frauenwahlrecht.html

Ansprechperson:

gleichstellungsbuero@remove-this.uni-heidelberg.de