Ausstellung: Mütter des Grundgesetzes und Frauen der Brettener Kommunalpolitik

07.03.2019 – 25.04.2019

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Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel sind die vier Mütter des Grundgesetzes. Ihrem Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern 1949 im Grundgesetz verankert wurde. Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Frauenwahl recht" werden in der Ausstellung im Rathaus die Lebensbilder von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel gezeigt - den vier weiblichen Mitgliedern des Parlamentarischen Rates. Sie erkämpften mit Art. 3, Abs. 2 - "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." - die Verankerung der Gleichberechtigung im Grundgesetz. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, nicht eine Aussage über die Realität. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen heftige Diskussionen voraus. Ohne das Engagement der vier Frauen im Parlamentarischen Rat und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung stark machten, wäre es zu dieser Formulierung nicht gekommen. Die Ausstellung würdigt das politische Engagement, das die vier politischen Weggefährtinnen in den ersten Jahren der Bundesrepublik gezeigt haben. In einem Teil der Ausstellung wird außerdem auf die weibliche Komponente im Brettener Kommunalrat eingegangen.

Art/Format:
Ausstellung

Veranstaltungsort:
Rathaus Bretten Foyer
Untere Kirchgasse 9
75015 Bretten

Institution/Veranstalter:
Stadt Bretten, Bildung und Kultur

Ansprechperson: