100 Jahre Frauenwahlrecht Film- und Informationsabend

26.11.2018

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18:30

„100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ Referentin: Bea Dörr, Landeszentrale für politische Bildung Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden. Das Recht, in der Gesellschaft mitzubestimmen, galt lange Zeit nur für Männer. Und dieses heute so selbstverständliche Recht wurde Frauen keineswegs geschenkt: Mutige Pionierinnen kämpften mit Leidenschaft und Energie gegen heftige Widerstände – von vielen Männern und manchen Frauen. Im November 1918 war in Deutschland das allgemeine Wahlrecht erreicht. In anderen Ländern dauerte es noch länger, bis Frauen wählen durften. 100 Jahre Frauenwahlrecht sind ein Grund zu feiern – und an die viel zu unbekannten Frauen zu erinnern, denen wir dieses Recht verdanken. Gleichzeitig ist das Jubiläum Grund, Bilanz zu ziehen: Wie ist es aktuell um Gleichberechtigung und Frauenrechte bestellt? Und wer sind heute die couragierten Vorkämpferinnen, die es noch immer braucht? 19.00 Uhr Alice Paul: Der Weg ins Licht Eine Kooperation mit dem Filmfest „Frauenwelten“, TERRE DES FEMMES anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt. Philadelphia 1912: Die jungen Frauenrechtlerinnen Alice Paul (zweifache Oscargewinnerin Hilary Swank) und Lucy Burns kämpfen leidenschaftlich für das Frauenwahlrecht in den USA – manchmal auch gegen die Ideen der alten Feministinnen (Anjelica Huston), denn sie entwickeln in ihrem Enthusiasmus immer provokantere Aktionsformen. Nachdem eine dieser Aktionen in Washington den Angriff einer aufgebrachten Volksmenge auf die Suffragetten provoziert, haben sie die Aufmerksamkeit von Presse und Politik. Von da an werden sie in einen Strudel von politischem Aktivismus gezogen, der von ihnen auch persönliche Entscheidungen verlangt: Politik oder Familie, nächtliche Arbeitsschichten oder ein Date mit einem solidarischen Journalisten? Der Beginn des Ersten Weltkrieges drängt ihr Anliegen schließlich in den Hintergrund. Die Frauen werden nun heftiger –auch körperlich – angegriffen und schließlich verhaftet. Regisseurin: Katja von Garnier USA 2004, 123 Min. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Golden Globe für Anjelica Houston Nähere Informationen im Gleichstellungsbüro der Stadt Herrenberg, Marktplatz 5, Tel. 07032 924363 oder gleichstellung@herrenberg.de Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; Eintritt frei.

Art/Format:
Sonstiges

Veranstaltungsort:
Bronngasse 13
71083 Herrenberg

Institution/Veranstalter:
Stadt Herrenberg
www.herrenberg.de

Ansprechperson:

gleichstellung@remove-this.herrenberg.de